Faktencheck: Berufskleidung für das Handwerk

Arbeitskleidung, Montur, Berufskleidung oder Workwear: Es gibt viele Begriffe für Arbeitshosen, Jacken, Sicherheitsschuhe, Westen und Shirts, die Handwerker bei der Arbeit tragen. Doch Arbeitshose und Shirt sind dabei mehr als nur Kleidungsstücke. Sie schützen den Handwerker bei seiner Arbeit vor bestimmten Gefahrenquellen. Sie erleichtern das Verstauen bestimmter Werkzeuge am Körper und helfen dabei, dass man sich durch bestimmte Materialien der Berufskleidung – wie zum Beispiel Stretch oder wasserabweisende Stoffe – wohlfühlt. Die Arbeit an sich ist im Handwerk schon schwer genug, also sollte die Workwear daher so komfortabel und funktional wie möglich sein.

Seit Jahrhunderten schon gibt es eine Tradition für Arbeitskleidung, die sich bis heute immer noch stark im Wandel befindet. Heutzutage wird Berufskleidung nicht mehr nur noch zum Arbeiten getragen, die moderne Arbeitskleidung von heute für Damen und Herren findet auch großen Anklang als Freizeitmode. Denn mittlerweile gibt es die trendigen Teile in vielen verschiedenen Schnitten, Formen und Farben, sodass Kinder, Damen und Herren hier bei jedem Geschmack fündig werden. Sie kleiden sich mit Berufskleidung also nicht nur modern, sondern auch höchst funktional und bequem. Das Gute an der perfekt sitzenden Workwear ist zudem, dass sie äußerst langlebig, robust und einfach zu pflegen ist.

Da wird es doch höchste Zeit, einmal die Berufskleidung für das Handwerk näher unter die Lupe zu nehmen und sie einem Faktencheck zu unterziehen. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Arbeitskleidung, Berufskleidung, Workwear und Montur. Wir werfen einen Blick in die Historie und ergründen, woher Berufskleidung überhaupt stammt und welche Traditionen sich entwickelt haben. Wir überprüfen, was Arbeitskleidung von heute alles aushalten kann. Um den Faktencheck abzurunden, schauen wir, was der Handwerker von heute eigentlich drunter trägt.

Wie hat sich die Berufskleidung im Laufe der Jahrhunderte eigentlich entwickelt?

Um zu verstehen, wieso überhaupt Arbeitshosen, Shirts, Helm, Westen und Sicherheitsschuhe beim Arbeiten im Handwerk getragen werden, werfen wir einen Blick in die Vergangenheit und ergründen den Ursprung von Arbeitskleidung. So viel sei schon einmal im Voraus verraten: Die Arbeitskleidung aus dem Mittelalter hat mit der modernen Workwear von heute nicht mehr viel gemein. Doch blicken wir einmal auf den Wandel der Zeit von Shirt, Hosen, Jacken und Co.

Workwear gab es bereits im Mittelalter!

Bereits im Mittelalter im 17. Jahrhundert trugen die Menschen beim Nachgehen ihrer Arbeit spezielle Arbeitskleidung. Damals wie heute zog man sich zur Arbeit spezielle Arbeitshosen, Schürzen oder Schuhe an, um Gefahrenquellen zu minimieren. Arbeitshosen trugen zum Beispiel Bergleute, die häufig knien mussten oder ihre Beine vor Geröll schützen wollten. Die Bauer von damals hatten keine modernen Sicherheitsschuhe, doch behalfen sie sich im 17. Jahrhundert bereits mit robusten Schuhen aus Holz – die sogenannten Clogs. Doch Shirt, Arbeitshose oder Jacke hatte bereits im Mittelalter schon mehr als nur eine Schutzfunktion. Die Farbe der Bekleidung für Damen und Herren zeigte sowohl die Zunft als auch den Stand im Handwerk an. Jede Montur inklusive Zubehör wie Hüte oder andere Kopfbedeckungen spiegelte die Zugehörigkeit zu bestimmten Zünften wider.

Ein Jahrhundert später bereits mit Entwicklung der Industrie und der industriellen Revolution veränderte sich auch die Mode in der Arbeitswelt. Einem Beruf nachzugehen war jetzt mit mehr Gefahr verbunden und deshalb musste auch die Arbeitskleidung entsprechend weiterentwickelt werden. Die Menschen versuchten nun, robustere Materialien für Ihre Berufskleidung zu nutzen, um Verletzungsrisiken zu minimieren. Menschen, die im Bergbau arbeiteten trugen Ganzkörperschutzanzüge aus dicken gewebten Stoffen oder Bauarbeiter trugen mehrere Schichten aus robustem Material, das leicht von Schmutz zu befreien war.

Im 19. Jahrhundert wurde schließlich ein bis heute sehr beliebtes Kleidungsstück erfunden: die Jeans. Im 19. Jahrhundert galt sie allerdings rein als Arbeitshose und nicht als Kult-Kleidungsstück. Diese Arbeitshosen trugen oft Bauern und Handwerker, die unter hohem Gefahreneinfluss arbeiten mussten.

Arbeitskleidung im Wandel des 20. Jahrhunderts

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts begann man Arbeitskleidung zu systematisieren. Bestimmte Arbeitsgruppen im Handwerk und der Industrie trugen Hosen, Shirts, Hemden, Jacken und Westen in bestimmten Farben, um Zugehörigkeiten zu verschiedenen Branchen und Firmen zu symbolisieren. Die Arbeiter stellten auch fest, wie sinnvoll und nützlich bestimmte Kleidungsstücke für die Arbeit sind und deshalb hielt man einige Richtlinien für Arbeitskleidung gesetzlich fest. Zunächst mussten die Handwerker selbst für Hosen, Shirts, Westen und Jacken aufkommen, später änderte sich das zunehmend und der Arbeitgeber kam für die Kleidung auf. Musste der Arbeiter unter hoher Gefahreneinwirkung arbeiten, so musste der Arbeitgeber nun auch spezielle Schutzausrüstungen zu Verfügung stellen. Dazu gehören Helme, Schutzbrillen, Sicherheitsschuhe, Handschuhe und Kleidung aus speziellen Materialien, die vor Hitze, Kälte oder als Schnittschutz dienen.

Auch die Arbeitskleidung für Damen wurde immer mehr zum Thema. Die Industrie für Berufskleidung entwickelte spezielle Schnitte und Formen, sodass die Kleidungsstücke auch komfortabel für Damen zu tragen waren. Die einst durch Männermode bestimmte Branche beginnt sich zu wandeln.

Berufskleidung heute

Kleidung, die heutzutage zum Arbeiten getragen wird, muss einer großen Zahl an gesetzlichen Bestimmungen unterliegen. Sicherheitsstandards müssen eingehalten werden, dazu kommen Funktionalität und Tragekomfort. Der Markt wird beinahe überschwemmt von Marken und Firmen, die Arbeitskleidung für Kinder, Damen und Herren vertreiben. Und das zeigt Wirkung: Arbeiter tragen nun nicht mehr nur noch Kleidung zu ihrem Schutz, sondern nutzen innovative Neuerungen und Funktionen der Arbeitsbekleidung. So unterscheiden sich zum Beispiel moderne Sicherheitsschuhe heute nicht mehr großartig von Freizeit- oder Outdoorschuhen. Arbeitsschuhe sind äußerst bequem zu tragen, da die Materialien sehr robust, aber doch leicht gearbeitet werden. Arbeitshosen und Jacken werden aus luftdurchlässigem, aber robustem Stretch gefertigt und leisten so einen hohen Beitrag zum Tragekomfort. Die klassischen Farben der Berufsgruppen werden mit individuellen Farben gemischt und tragen so zu einem besseren Wohlbefinden bei. Schauen wir uns einmal an, welche Farbe welcher Tradition entspricht.

Warum tragen bestimmte Berufsgruppen bestimmte Farben beim Handwerk?

Wer welche Farbe bei der Arbeit trägt, entschied sich bereits im Mittelalter. Die verschiedenen Berufsgruppen oder Zünfte haben dadurch Zugehörigkeiten symbolisiert. Doch die Farbauswahl für Hosen, Shirt und Jacken haben teilweise auch andere Funktionen. So sieht man beispielsweise auf eher dunklen Farben weniger den Staub und Schmutz. Helle Farben hingegen symbolisieren Hygiene, wie zum Beispiel in der Medizin oder in der Gastronomie. Nun folgt ein Überblick über die traditionellen Farben der Berufskleidung.

Die traditionellen Farben bei der Arbeitskleidung

  • Weiß: Weiße Arbeitskleidung wird immer dort getragen, wo auf Hygiene und Sauberkeit großen Wert gelegt wird. Deshalb wird in der Medizin und Pflege oft ein Kasack oder Kittel in Weiß getragen. Aber auch Berufe, die mit Lebensmitteln und deren Verarbeitung in Berührung kommen, tragen oft Weiß. Köche, Bäcker und andere Berufe in der Lebensmittelfertigung tragen Shirts, Hosen, Westen und Jacken in Weiß.
  • Orange: Orange ist grell und auffällig und dient deshalb als Warnfarbe. Warnfarben werden immer dann getragen, wenn Mitarbeiter gut sichtbar sein müssen. Das ist der Fall im Straßenverkehr, bei der Müllabfuhr oder bei der baulichen Industrie.
  • Rot: Rot ist die traditionelle Farbe für Damen und Herren, die im Elektro-Bereich arbeiten. Elektriker und Küchenmonteure tragen rote Overalls.
  • Grün: Grün tragen alle naturverbundenen Berufe. Dazu gehören Gärtner und Forstarbeiter.
  • Blau: Jeder kennt den klassischen Blaumann. Dieser kommt bei vielen Berufsgruppen im Handwerk zum Einsatz.
  • Braun/Beige: Diese Farbe symbolisiert, dass hier Damen und Herren mit Holz arbeiten. Deshalb tragen viele Schreiner, Zimmermänner und Tischler braune bzw. beigefarbene Arbeitshosen oder Jacken.
  • Schwarz: Schwarz wird praktischerweise von Schornsteinfegern getragen, da hier der Schmutz weniger auffällig ist. Aber auch in der Gastronomie und im Gastgewerbe wird auf Schwarz gesetzt, da diese Farbe klassisch ist und Seriosität ausstrahlt.

Werden Sie kreativ beim Corporate Design!

Bis heute sind die traditionellen Farben bei der Wahl der Berufskleidung tief verankert. Doch immer mehr Unternehmen setzen auf die Kombination mit anderen Farben. Viele Firmen wollen ein individuelles Erkennungsmerkmal in die Arbeitsbekleidung integrieren und wählen deshalb die Farben Ihres Firmenlogos oder die Unternehmensfarben. In Kombination mit den traditionellen Zunftsfarben lassen Sie Ihre Kunden erkennen, welches Handwerk ausgeführt wird und welcher Firma der Mitarbeiter zugehörig ist. Corporate Design, also einheitliche Berufskleidung in den Farben des Unternehmens, wird immer beliebter.

Welche Kleidungsstücke gehören zur Workwear?

Zur klassischen Berufskleidung im Handwerk gehören für Damen und Herren:

  • Sicherheitsschuhe
  • Arbeitshosen, Bundhosen oder Latzhosen
  • Overalls
  • Westen
  • Jacken oder Mäntel
  • Kittel
  • Kasack
  • Hemd oder Bluse
  • Shirts
  • Pullover
  • Handschuhe
  • Schutzbrille
  • Helm oder andere Kopfbedeckungen

Was muss Berufskleidung im Handwerk aushalten können?

Eines ist klar: Berufskleidung muss seinen Träger vor äußeren Gefahrenquellen schützen. Aber auch andersrum soll es funktionieren: Für den Träger der Arbeitsbekleidung soll das Arbeiten unabhängig von äußeren Faktoren wie starke Hitze oder Kälte funktionieren. Deshalb ist es unerlässlich für Arbeitsbekleidung, dass diese sicher, funktional und robust ist.

Sicher ist Ihre Berufskleidung dann, wenn sie Sie vor äußeren Gefahrenquellen schützen kann. Frostschutz, Schnittschutz, Lärmschutz, Hitzeschutz, Flammschutz und Schweißerschutz müssen in verschiedenen Berufsgruppen im Handwerk gewährleistet sein.

Funktional sollte Ihre Arbeitskleidung auch sein, damit sie Sie optimal beim Ausüben Ihres Berufes unterstützen kann. So können Sie Ihre ganze Konzentration Ihrem Beruf widmen und werden nicht zusätzlich abgelenkt. Funktionen wie extra ausgepolsterte Knie bei Berufen, die überwiegend knieend arbeiten oder Materialien aus Stretch bei Berufen, die sich viel bewegen müssen, können hier von Vorteil sein. Benötigen Sie bei Ihrer alltäglichen Arbeit Werkzeug, so sollten Sie dieses schnell und einfach am Körper verstauen können.

Robust sollte Ihre Berufskleidung sein, da diese täglich vielen mechanischen und physischen Kräften ausgesetzt ist. Raues Holz oder Funken, Schmutz und Staub können der Kleidung und dem Zubehör schnell zusetzen, wenn es nicht aus robustem Material gefertigt ist.

Was trägt der Handwerker unter seiner Berufskleidung?

Natürlich ist es auch wichtig, die passende Unterwäsche unter der Berufskleidung zu tragen. Die passende Unterwäsche kann Ihnen dabei helfen, sich noch wohler in der Arbeitsbekleidung zu fühlen. Hitze und Kälte sind dabei die beiden wichtigsten Kriterien, nach denen man die Unterwäsche und das Zubehör wählt.

Gut geschützt vor der Kälte

Gerade im Winter, wenn Sie draußen arbeiten oder wenn Sie in Kühlkammern arbeiten, ist es wichtig, dass Ihr Körper beim Arbeiten nicht unterkühlt. Tragen Sie deshalb unter Ihrer Schutzkleidung die passende Unterwäsche, die Sie warmhält. Tragen Sie dafür mehrere Schichten aus Stoffen wie Baumwolle oder Fleece. Achten Sie darauf, dass das Zubehör atmungsaktiv ist und sich keine Nässe in der Unterwäsche stauen kann. Besonders wärmende Thermounterwäsche erhalten Sie in unserem Online-Shop. Bei Fragen nehmen Sie gern Kontakt zu unserem Service auf!

Auch an heißen Tagen einen kühlen Kopf bewahren

Neben extremer Kälte macht auch das Gegenteil vielen Handwerkern zu schaffen: die Hitze. Gerade im Sommer und wenn Sie der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, müssen Sie auf leichte, atmungsaktive und vor UV-Strahlen schützende Kleidung setzen. Greifen Sie hier zu Kleidung aus Elasthan. Dieser Stoff ist sehr dünn und atmungsaktiv. Elasthan kann Feuchtigkeit durch Schwitzen gut abtransportieren. Achten Sie bei großer Hitze immer auf Zubehör, das Sie vor der direkten Sonneneinstrahlung schützt. Dazu gehören Hüte und Sonnenschutz. Wenn Sie auf der Suche nach der passenden Thermounterwäsche für den Sommer sind, dann nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie ausführlich!

Bei all2work finden Sie Berufskleidung, die Sie gar nicht mehr ablegen wollen!

Sie sind auf der Suche nach der passenden Berufskleidung aus Stretch, Elasthan oder Baumwolle für Ihr Handwerk? Hosen, Shirts, Jacken und Sicherheitsschuhe sollen nicht nur funktional, sondern auch sicher, robust und angenehm zu tragen sein? Dann sind Sie bei uns von all2work genau richtig. Wir bieten Ihnen schützende, sichere, funktionale und komfortable Arbeitskleidung für Damen und Herren, die dazu noch trendig aussieht. Lassen Sie sich gern von unserem exklusiven Service rundum beraten. Wir bieten Ihnen alles, was Sie zum Arbeiten benötigen. Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf, wir freuen uns darauf, Sie ausstatten zu dürfen!