Antigen-(Schnell-)
Tests SARS-CoV-2

Im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 gibt es wiederholt außergewöhnliche Situationen auf den Beschaffungsmärkten. Immer stärker ausgelastete Laborkapazitäten für PCR-Tests, die Winter- und Grippesaison sowie sehr gute klinische Testergebnisse haben die Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Robert-Koch-Institut (RKI) dazu bewogen, SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltests zuzulassen.

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Clungene Laientest

Schnell und sicher zum Testergebnis: Der Antigen-Schnelltest „Clungene Laientest“ ist ausdrücklich zur Eigenanwendung durch ungeschultes Personal geeignet und vom Paul-Ehrlich-Institut validiert und gelistet. Nach einem Abstrich im vorderen Nasenbereich erhalten Sie Ihr Ergebnis innerhalb von 15 Minuten. 

Infektionsschutz – ein Überblick

Natürlich versuchen wir bei unseren Produkten immer alle Zertifizierungen, Normen und Klassifizierungen anzugeben, um Ihnen ein möglichst genaues Bild des Produkts zu ermöglichen. Aber wer ist in diesem Thema schon so involviert, dass er auf Anhieb zum Beispiel weiß, was diese oder jene Norm bedeutet? Um Ihnen das zeitaufwändige Nachschlagen zu ersparen, wollen wir Ihnen hier einen kleinen Überblick über die gängigsten und wichtigsten Normen für Arbeitsschutzprodukte und vor allem Masken geben. Wir betreiben zwar keine offizielle Forschung, aber wir halten uns stets auf dem neuesten Stand.

Das höchste Gut des Menschen ist seine Gesundheit!

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen, daher bieten wir nur Produkte an, die zertifizierten Sicherheit nachweisen können. Wenn Sie mit gesundheitsgefährdenden Stoffen in Berührung kommen, kann es kurzzeitig, aber auch langfristig zu Schäden kommen, sollten Sie nicht ausreichend geschützt sein. Der Kontakt mit Staub, Dampf, Rauch, Gas, Partikeln und natürlich auch Aerosolen kann Sie gefährden. Daher schützen Sie Ihre Atemwege mit Masken, Ihre Hände mit Handschuhen und Ihren Körper mit Kittel, wann immer es erforderlich ist.

Das Problem beim Arbeitsschutz ist, dass die gesundheitsgefährdenden Stoffe in verschiedenen Formen auftreten – manche sieht man, andere hingegen sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Sie können gasförmig, partikelförmig oder als Gemisch auftreten. Des Weiteren ist es entscheidend, wo Sie sich gerade befinden: In geschlossenen Räumen ist die Konzentration meist deutlich höher, da sich die Stoffe nicht so leicht verteilen können. In gewissen Fällen kann das regelmäßige Lüften des Raums schon eine deutliche Verbesserung bewirken. Es ist gesetzlich von der Berufsgenossenschaft geregelt, welche Grenzwerte am Arbeitsplatz gelten. Je nachdem sollte dann die entsprechende Schutzkleidung ausgewählt werden. Handeln Sie immer im Sinne Ihrer Gesundheit!

Die EN Normen

Die Europäischen Normen (kurz EN) sind Regeln, die von einem der drei Komitees für Standardisierung festgelegt wurden. Sie sollen dabei helfen, verschiedene Produkte besser miteinander vergleichen zu können und Anwendern Sicherheit zu geben. Es gibt hier einige Publikationen, wir geben Ihnen aber eine kurze Übersicht. Im Folgenden erklären wir Ihnen kurz die wichtigsten Normen im Bereich Arbeits- und Infektionsschutz.

Weitere EN-Normen der Vollständigkeit halber

Partikelfilter für Mehrweg-Halbmasken, Schutzklasse P 1 – 3; dieser schützt ebenfalls vor festen und wässrigen Partikeln.

Die Filterklassen zum Schutz Ihrer Gesundheit

Infektionsschutz FAQ: Die wichtigsten Fragen zum Thema

Weil in Zeiten einer Pandemie immer wieder natürliche Schwankungen auftreten und die Fallzahlen von Region zu Region verschieden sind, gibt es keine einheitliche Regelung, wann und wo eine Maskenpflicht herrscht. Aktuelle Informationen finden Sie immer auf der Seite unserer Bundesregierung unter folgendem Link: bundesregierung.de

Es gibt aber auch einige Berufsfelder, wo das Tragen einer Maske auch außerhalb von Pandemie-Zeiten Pflicht ist. Bestes Beispiel sind Ärzte und Pfleger in sterilen Räumen, aber auch Personen, die in Gefahrenzonen arbeiten. Das sind alle Berufe, die eine Persönliche Schutzausrüstung (PSA) der Kategorie II (mittlere Gefährdung) oder der Kategorie III (hohe Gefährdung) zugeordnet sind.

Um andere nicht anzustecken, sollten Sie zunächst einmal darauf achten, selbst gesund zu bleiben: Stärken Sie Ihr Immunsystem, ernähren Sie sich gesund und treiben Sie regelmäßig Sport. Aber auch eine gesunde Hygiene ist wichtig – schließlich kann es vorkommen, dass Sie Träger von Infektionen sind, davon aber selbst gar nichts bemerken. Deshalb achten Sie im Alltag darauf, sich regelmäßig die Hände mit Seife zu waschen. Dabei gilt die Faustregel: Gründliches Händewaschen dauert mindestens 20 Sekunden.

Wenn Sie Niesen oder Husten, tun Sie dies in die Armbeuge – entsprechend der Hust-Nies-Etikette. Vermeiden Sie außerdem, Ihren Mund, Ihre Augen oder Ihre Nase zu berühren.

In Zeiten der Pandemie achten Sie zudem auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand – auch wenn Sie eine Alltagsmaske tragen und auf eine regelmäßige Lüftung der Räume. Sollten Sie erste (auch nur leichte) Krankheitszeichen bemerken, dann bleiben Sie sicherheitshalber zu Hause oder vermeiden Sie den Kontakt mit anderen Menschen.

Beruflich können Sie vor jedem persönlichen Termin überlegen, ob das Meeting nicht auch online möglich ist – das wäre nicht nur ein Gewinn für den Hygieneschutz, sondern auch für unsere Umwelt.

Menschen mit einer Beeinträchtigung in den Atemwegen – zum Beispiel Asthma oder bestimmte Allergien – können eine Befreiung vom Tragen einer Mund-Nasen-Maske erhalten. Sie sind dann nicht mehr verpflichtet, diese Maske während der Maskenpflicht zu tragen. Vorsichtshalber sollten Sie Ihre Befreiung aber jederzeit mit sich führen, um sie auf Verlangen vorzeigen zu können. Gut zu wissen: Für die persönliche Schutzausrüstung während der Arbeit gilt dies nicht. Erfordert es eine Tätigkeit aus Sicherheitsgründen einen Mund- oder Gesichtsschutz zu tragen, dann dient dies der eigenen Sicherheit. Ist ein Mitarbeiter nicht dazu in der Lage, muss er an einen anderen Arbeitsplatz versetzt werden.

Schutzmasken zu tragen, ist gerade in Pandemie-Zeiten sinnvoll. Allerdings bringt dies nur dann etwas, wenn die Masken richtig getragen und gereinigt werden. Wichtig: Auch mit Maske empfiehlt sich ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Menschen.

So tragen Sie Ihre Maske richtig:

  1. Waschen Sie sich vor dem Anlegen die Hände und vermeiden Sie es, die Innenseite Ihrer Maske zu berühren.
  2. Achten Sie darauf, dass die Maske eng anliegt und durchgehend Mund UND Nase bedeckt – und darauf, dass sie von Anfang an bequem sitzt, denn: später während des Tragens sollte man sie nicht mehr zurecht zupfen und auch nicht zwischendurch um den Hals getragen werden.
  3. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Maske feucht oder gar nass ist, wechseln Sie sie aus.
  4. Beim Abnehmen Ihrer Maske greifen Sie diese an den seitlichen Schnüren oder Laschen – aber bitte nicht an der Vorderseite und verwahren Sie sie in einem luftdicht geschlossenen Behälter oder reinigen Sie sie (mehr dazu unten).
  5. Waschen Sie sich nach dem Abnehmen Ihrer Maske gründlich die Hände, um eventuell daran haftende Keime zu entfernen.

Tipp: Ideal für den Transport sowohl getragener als auch ungetragener Masken sind Gefrierbeutel mit Zip-Verschluss. Sie verhindern einerseits den Kontakt mit kontaminierten Stoffteilen und halten andererseits unbenutzte Masken hygienisch sauber.

Diese Hinweise und Empfehlungen stammen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Wenn Sie mehr lesen möchten, klicken Sie auf folgenden Link: bfarm.de

Stoffmasken – oder auch Community-Masken genannt – sollten Sie nach dem Tragen am besten sofort reinigen – und zwar idealerweise bei 60 Grad in der Waschmaschine. Bitte achten Sie darauf, dass Sie Ihr ECO-Programm ausschalten. Das kann nämlich dafür sorgen, dass die nötigen Temperaturen nicht erreicht werden. Wenn Sie eine alternative Reinigung bevorzugen, legen Sie Ihre Maske in einen Topf mit kochendem Wasser und lassen Sie mindestens fünf Minuten dort.

Wenn Sie nach dem Waschen kleine Risse oder Beschädigungen an Ihrer Maske entdecken, entsorgen Sie sie bitte und verwenden Sie sie nicht wieder.

Hinweis: Es gibt bestimmte Masken, die nur bei maximal 60 Grad gewaschen werden dürfen. Wenn Sie diese Masken im Topf reinigen möchten, verwenden Sie dafür am besten ein Thermometer, um die Temperatur zu prüfen. Erhitzen Sie das Wasser zunächst im Wasserkocher bis zum Siedepunkt und lassen Sie es dann etwa acht Minuten bei geschlossenem Deckel stehen. Dann sollte die Temperatur bei 60 Grad liegen.

Übrigens: Auch mit dem Bügeleisen können Sie Keime abtöten. Dafür müssen aber alle Teile – auch der Saum und die Nahtstellen – richtig heiß werden. Beachten Sie hierbei aber bitte, dass sich nicht alle Stoffe für langes Erhitzen mit dem Bügeleisen eignen.